
Der Ortsverband (OV) Lübbecke hat rund 25 Mitglieder. Wir treffen uns regelmäßig zu unseren OV-Sitzungen und bei unserer monatlichen DenkBar – unserem offenen Treff für Austausch und Diskussion.
Du interessierst dich für lokale Themen, hast Fragen oder eigene Ideen? Oder willst einfach mal schauen, wie wir arbeiten? Dann melde dich gern bei uns: info@gruene-luebbecke.de oder direkt bei unserem Ortsvorsitzenden Frank Dobrileit.
Am besten lernst du uns persönlich kennen - zum Beispiel bei der nächsten DenkBar. Ganz unkompliziert und ohne Anmeldung.
Aktuelle Termine findest du hier auf der Seite. Du kannst auch jederzeit bei einer unserer Ortsverbandssitzungen vorbeischauen.
Außerdem organisieren wir regelmäßig Veranstaltungen zu verschiedenen Themen.
Was unsere Fraktion im Rat der Stadt Lübbecke macht, findest du auf den entsprechenden Seiten.
In unserer Grün-Aktiv-AG arbeiten wir konkret an Ideen für Lübbecke. Wenn du Lust hast, dich einzubringen: Du bist willkommen.

10.07.25 –
Am Dienstag, 8. Juli, lud Bündnis 90/Die Grünen Lübbecke zu einem Vortrag mit dem seit 2024 tätigen Revierförster Rico Hollenberg in die Mediothek ein. Rund 25 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen, um mehr über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des städtischen Waldes zu erfahren. Hollenberg, zuständig für das Revier Lübbecke-West, umfasste in seinem Vortrag den gesamten Lübbecker Wald mit einer Gesamtfläche von 2.500 ha. Lediglich 5 % davon sind Kommunalwald. Die restliche Fläche ist im Privatbesitz von ca. 920 Waldbesitzern, die in sechs Zusammenschlüsse aufgeteilt sind und den Wald gemeinschaftlich pflegen. Hollenberg stellte die Auswirkungen und Folgen des Klimawandels deutlich heraus. Ungefähr 800 ha an Kahlflächen bedeuten einen Verlust von mehr als einem Drittel unserer Waldfläche. 3,5 ha werden als Kalamitätsflächen erhalten — Flächen, die durch Naturereignisse stark geschädigt oder vollständig zerstört wurden. Sie dienen der Beobachtung der natürlichen Wiederbewaldung. Dürreperioden und die zunehmende Population der Rehe gefährden insbesondere junge Pflanzungen. Große Anstrengungen werden deshalb unternommen, um das Wasser im Wald zu halten und die Jungpflanzungen zu schützen. Bodenschutz und Humuspflege gehören zum Alltag der Waldbewirtschaftung. Neupflanzungen erfolgen auch mit Unterstützung von Spendern und Ehrenamtlichen. Dabei setzt der Förster auf naturnahe, vielfältige und widerstandsfähige Wälder mit über 15 verschiedenen Baumarten. Zugleich wurde betont, welchen Stellenwert dabei die Biodiversität einnimmt. Hollenberg hob auch die gute Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger Jürgen Rolfs hervor, der ihn an diesem Abend begleitet hatte. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus und lobendem Feedback für den informativen und engagierten Vortrag. Viele nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Förster über Wald, Klima und Naturschutz ins Gespräch zu kommen. Als Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen dankte Christiane Brune-Wiemer Rico Hollenberg: „Ich habe fünf Jahre auf diesen Vortragsabend gewartet. Es ist mir eine helle Freude, dass es nun endlich dazu gekommen ist und wir den städtischen Wald bei Ihnen in guten Händen wissen.“ Folgerichtig überreichte sie Hollenberg eine „Helle Freude“ aus Barres Brauerei
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