Lübbecker Bündnis gegen Rechts will über den Tellerrand schauen

21.09.20

Das Bündnis will sich enger mit anderen Gleichgesinnten, wie dem Löhner Bündnis "Gemeinsam für Vielfalt", vernetzen. Denen gelang schon ein bedeutender Sieg gegen die "Germaniten".

Lübbecke/Löhne (NW). In Zukunft noch mehr vernetzen will sich das Bündnis „Lübbecke zeigt Gesicht für Demokratie, Vielfalt und Respekt". „Wir müssen mit anderen Gruppen in der Region zusammenarbeiten", forderte die Initiatorin des Netzwerks, Irmgard Schmidt. Ein möglicher Partner stellte sich an diesem Abend in Lübbecke vor: Jürgen Birtsch ist Sprecher des Bündnisses „Gemeinsam für Vielfalt", das seit mehreren Jahren in Löhne aktiv ist.

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Vonseiten der Politik wünscht sich das Bündnis ein weiter gehendes Engagement für die Flüchtlinge. Lübbecke soll sich zu einem „sicheren Hafen“ erklären und damit aus Seenot gerettete Flüchtlinge zusätzlich zur geltenden Verteilungsquote aufnehmen. „Ich verstehe nicht, warum das in manchen Städten ganz schnell geht und in anderen nicht“, meinte ein Mitglied kopfschüttelnd. Ein anderer Teilnehmer erläuterte, dass ein Bürgermeister nicht einfach über den Rat hinweg entscheiden dürfe. In NRW haben sich 16 Städte, darunter Minden, der „Solidaritätserklärung“ der Organisation „Seebrücke“ angeschlossen.

In der nächsten Zeit will das Bündnis verstärkt auf Jugendliche zugehen und den jungen Menschen viel Raum für eigene Ideen geben. Als Ansprechpartner soll Hendrik Meier fungieren. Von Michael Grundmeier

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